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    <title>Krealyt</title>
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    <description>Verstehen und erschaffen.</description>
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        <title>RSS: Krealyt - Verstehen und erschaffen.</title>
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<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/52-guid.html">
    <title>Maschinensteuer macht Maschinen teuer</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/52-Maschinensteuer-macht-Maschinen-teuer.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;Die Piratenpartei beschäftigt sich im LiquidFeedback mit dem &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1640.html&quot;&gt;Thema Maschinensteuer&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Erstmal ein Argumenten-Brainstorm.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gesellschaftliche Beteiligung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Menschen leben von einem Einkommen. Unsere Arbeitsgesellschaft ist dermaßen aufgebaut, dass man für ein Einkommen arbeitend tätig sein muss (neben Ersatzleistungen natürlich).&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wenn man einem Unternehmer eine Maschine zeigt, die effizienter als zehn Arbeiter etwas produzieren kann, wird er diese kaufen und die zehn Arbeiter im schlimmsten Fall dem Sozialsystem überlassen. Dass dieses Sozialsystem genau dadurch immer schwieriger finanzierbar ist, ist eine Milchmädchenrechnung, die jedoch im Kern stimmt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Warum? Unternehmer machen Profit mit Maschinenarbeit und müssen keinen Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung mehr über eine Lohnabrechnung bezahlen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Eine Maschinensteuer ist eine Möglichkeit, Unternehmer am Sozialversicherungssystem zu beteiligen. (Eine Alternative dazu wäre z.B. eine stärkere Gewinnbesteuerung.)&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bestrafung von Rationalisierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wir sehen Rationalisierung - also das Ersetzen von Arbeitsplätzen durch Maschinen - als etwas Negatives. Klar: Die Arbeitnehmer, deren Arbeitsplätze jetzt von Maschinen belegt sind, haben erstmal weniger in der Tasche als vorher und müssen zur Absicherung ihrer Existenz - und evtl. zur Versorgung ihrer Familie - mittelfristig wieder eine Arbeit finden. Zu allem Übel wird bei der Vermittlung von Arbeit in letzter Zeit immer mehr Druck auf den Arbeitssuchenden aufgebaut.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Diese Situation ist - mal ganz pragmatisch gedacht - recht paradox: Der Mensch baut Maschinen, um sich das Leben zu erleichtern; Maschinen, die den Menschen vor stupider Arbeit bewahren sollen. Das würde jetzt doch eigentlich bedeuten, dass wir zwei Möglichkeiten haben, sobald wir Maschinen einsetzen:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Die Menschen, deren Arbeit nun maschinell erledigt wird, in nicht-rationalisierbare Tätigkeiten zu bringen, um die Produktivität weiterhin höher zu treiben oder&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Gesellschaft durch Arbeitszeitverkürzung von rationalisierbarer Arbeit zu befreien und damit eine Erhöhung der Produktivität nicht ins Maximale zu treiben.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der erste Weg benötigt Umschulungen, die Zeit kosten. Weiterhin müsste den Umzuschulenden übergangsweise ein Einkommen finanziert werden, ohne dass diese produktive Arbeit leisten. Der zweite Weg der Arbeitszeitverkürzung setzt voraus, dass der Stundensatz von Arbeit steigt, was ebenfalls irgendwie finanziert werden müsste. (Wir arbeiten dann halb so lange, müssen davon aber noch leben können - und zwar nicht nur halb so gut ...)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich keinen dieser Wege beschreite, sondern einfach Maschinen einsetze, ohne mich um die sozialpolitischen Konsequenzen zu kümmern, habe ich genau unsere jetzige Situation: Rationalisierung wird als etwas Schlimmes betrachtet, weil es Menschen aus der Arbeit drängt, ohne sich um deren Zukunft zu kümmern. Im Prinzip ist das die Aufkündigung des ungeschriebenen Gesetzes, dass jeder Mensch Arbeit bekommen kann, von der er dauerhaft leben kann. Dieses ungeschriebene Gesetz weichen wir auf und &lt;strong&gt;müssen&lt;/strong&gt; daher auch würdige und lebenswerte Alternativen anbieten.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Diese Ersatzeinkommen könnte man über eine Maschinensteuer finanzieren. Man könnte diese Lösung aber dann als Bestrafung von Unternehmern sehen, die menschliche Arbeit maschinell ersetzen. Aber genau das sollte doch das eigentliche Ziel sein: Weniger unbequeme Arbeit durch Einsatz von Maschinen. Wir wollen also unbequeme Arbeit von Maschinen ausgeführt haben und besteuern eine Rationalisierung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Nun, ich denke, dass eine Maschinensteuer nicht in jedem Fall eine Bestrafung für Rationalisierung darstellt. Es kommt erstmal auf die Höhe der Steuer an. Wenn diese sich am eingesparten Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung orientiert, hätte man hier sogar eine Stellschraube für eine Förderung von Rationalisierung bei gleichzeitiger Finanzierungsbeteiligung an Einkommensersatzleistungen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Meiner Ansicht relativiert sich diese Sichtweise der Bestrafung dadurch. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Abwanderung technologieintensiver Unternehmen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Als Unternehmer würde ich dort meine Firma hinstellen, wo ich die geringsten Abgaben zu zahlen habe. Eine Maschinensteuer macht mir die Entscheidung für einen Abzug aus Deutschland in Länder ohne Maschinensteuer leichter.&amp;quot;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Auch hier denke ich eher, dass die Höhe der Maschinensteuer eine Stellschraube sein kann. Ob eine Maschinensteuer tatsächlich Auslöser für einen Standortwechsel ist, darf bezweifelt werden. Es gibt genügend Argumente für bestimmte Branchen, weiterhin in Deutschland ansässig zu sein. Anderen Branchen wiederum haben bereits weitreichende Gründe gefunden, um ihren Standort im Ausland festzulegen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Jede steuerpolitische Entscheidung, die Unternehmen betrifft, könnte damit wegdiskutiert werden. Halte ich für eine eher schwache Argumentation.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Maschinen zahlen wieviel Steuer?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Angenommen, auf eine Maschine zur Erzeugung von Kunststoffteilen würde ab morgen eine Maschinensteuer erhoben.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Was kostet der Übersetzungsdienst im Internet, den ich mit meinem Rechner beauftrage das Wort &amp;quot;Maschinensteuer&amp;quot; zu übersetzen? Immerhin wird hier auch &amp;quot;Arbeit&amp;quot; ersetzt. Eine Software übernimmt die Tätigkeit eines Dolmetschers.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Soll man die Maschinensteuer auf den &amp;quot;Wert&amp;quot; der Arbeit ansetzen, die durch die Maschine ersetzt wird? Oder lieber einfach den Kaufpreis der Maschine ansetzen? Wie besteuert man dann die ganzen Webportale? Gar nicht? Wieso nicht?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Diese Fragen sind für mich noch offen. An dieser Stelle habe ich auch die meisten Probleme mit einer Maschinensteuer, da mir das wie ein ungeheures bürokratisches Monster vorkommt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Kann jemand (TM) diese Bedenken relativieren?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Brainstorm Ende&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Während eine Maschinensteuer aus Sicht einer gesellschaftlichen Beteiligung an automatisiert erwirtschafteten Profiten durchaus sinnvoll erscheint und auch manche Bedenken sich je nach Art der Umsetzung in Luft auflösen könnten, bleibt für mich die Frage nach der konkreten Festsetzung der Steuer.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;An welchem konkreten Wert macht man das ganze fest? Eine Idee früherer Zeiten war eine Besteuerung von Wertschöpfung - die sogenannte Wertschöpfungssteuer. Das wäre aber aus meiner Sicht nichts anderes, als grundsätzlich den Profit / Gewinn von Unternehmen stärker zu besteuern. Man könnte sagen, dass höhere Unternehmenssteuern dann einfacher umsetzbar wären, als eine neue Steuer einzuführen, die man ins bestehende Steuersystem erstmal reinpacken müsste.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Da bleibe ich nach dieser &amp;quot;kurzen&amp;quot; Gedankenparade erstmal skeptisch bzgl. einer Maschinensteuer und denke da lieber weiter in Richtung vernünftige Finanztransaktionssteuer und die Diskussion über Erhöhung von Beteiligungsmöglichkeiten der Gesellschaft an unternehmerischen Gewinnen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das sind für mich erstmal zukunftsweisendere Lösungen, die meiner Ansicht nach einfacher umzusetzen wären als eine Maschinensteuer, deren Komplexität in der Steuerberechnung die Vorteile meines Erachtens aufwiegt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Politik, </dc:subject>
    <dc:date>2012-04-25T09:26:45Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/51-guid.html">
    <title>Piraten plantschen im Protest</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/51-Piraten-plantschen-im-Protest.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;&amp;quot;Die Piraten schöpfen überwiegend die Protestkultur ab.&amp;quot;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ja, was willste denn damit sagen? Haste Protest überhaupt definiert?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;Protest im destruktiven Sinne&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Protest ist Dagegensein. Protest wächst aus Unzufriedenheit. Wenn man den Begriff so deutet, hat er den Anschein, ohne Ziel zu sein. &amp;quot;Hauptsache es ändert sich etwas - was danach dann kommt, ist unwichtig. Hauptsache anders!&amp;quot; Das könnte zu dieser Sichtweise auf Protest passen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Meine These - die auf nicht mehr als Beobachtung basiert - ist, dass Unzufriedenheit ohne Vision einer (mehr oder weniger) konkreten Zielsetzung eher in Schimpftiraden auf Stammtischen mündet. Eine politische Aktivierung dieser Unzufriedenen findet im Regelfall kaum statt. Es ist sogar zu beobachten, dass oftmals trotz des Wunsches auf Veränderung weiterhin alte Strukturen erhalten werden: &amp;quot;Ich wähle trotzdem CSU.&amp;quot;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Warum? Das könnte ich - ebenfalls eine Vermutung - auf die Angst vor Veränderung zurückführen. Das würde weiterhin das &amp;quot;Ach, das war doch schon immer so ...&amp;quot; erklären. Sozusagen handelt es sich dabei dann um einen Rückzieher, nachdem man gemerkt hat, dass Veränderung im politischen Umfeld möglicherweise auch Veränderung der eigenen Gewohnheit bedeuten könnte. Das schlimmste überhaupt für das Gewohnheitstier Mensch ist es, etwas anders machen zu müssen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Also: Protest ohne Zielsetzung erwarte ich nur im abendlich wiederkehrenden Stammtischgespräch und taugt üblicherweise grade einmal zur seichten Unterhaltung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Protest im konstruktiven Sinn&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aber tut man da dem Begriff des Protests nicht etwas Unrecht? Unterschätzt man da nicht den modernen aufgeklärten Menschen? Immerhin stellt man ihn dadurch irgendwie als ausschließlich trotzig und ohne Fähigkeit zur eigenen Meinung hin - Doch, doch!, so wirkt es irgendwie.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wenn man aber nach historischen Beispielen sucht, was Protestbewegungen endgültig erfolgreich auf die Plätze der Städte getrieben hat, findet man fast ausschließlich zielgerichtete Bewegungen mit konkreten Zielen. Beispiele?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Amerikanische Revolution mit Forderungen aus der Aufklärungsbewegung&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Studentenbewegung in den 1960ern mit Forderungen nach Rücknahme von Gesetzen, Demokratisierung im Hochschulumfeld, Aufarbeitung der Verbrechen aus der NS-Zeit usw.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Französische Revolution mit Ziel der Verankerung von Menschenrechten&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Hoho - ich höre die reaktionären Stimmen, die jetzt laut lachend von sich geben: &amp;quot;Er möchte die Piratenpartei mit revolutionären Bewegungen vergleichen. Haha: Die Piraten mit den amerikanischen Gründungsvätern und den Denkern der Aufklärung vergleichen! Was für ein Bullshit! #roflcopter&amp;quot;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Da füg ich dann einfach ein #gtfo hinzu und fahre ignorierend fort:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Eine unzufriedene Bewegung entwickelt ihre verändernde Kraft erst durch die Formulierung - zumindest grober - Zielsetzungen. Davor bleibt es beim reinen Dagegensein (meinetwegen &amp;quot;passiver Protest), was ich noch nicht als Kraft des Protests bezeichnen würde. Protest aktiv zu machen geschieht über eine Zielsetzung.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich wage zu behaupten, dass die Struktur der Piratenpartei durchaus von aktivem Protest im konstruktiven Sinn geprägt ist. Ich war sehr lange den Grünen nahestehend. Dort hatte ich nicht das Gefühl, dass eine breite Basis so dermaßen aktiv mitgestaltet, an politischen Inhalten arbeitet, diskutiert, streitet und etwas Bewegen möchte.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Diese Aktivität ist für mich der Inbegriff eines aktiven Protests.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Macht es die eigene Arbeit bzw. das eigene Projekt kleiner, wenn man aus Protestpotential schöpft? Nö. Eher ist es eine Art Kompliment: &amp;quot;Hey, ihr habt es tatsächlich geschafft, einer großen Gruppe von Unzufriedenen einen Weg aufzuzeigen und wieder eine Vision für eine lebenswerte Zukunft zu geben. Danke!&amp;quot;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das einzige, was wir Piraten uns vorwerfen lassen müssten ist, wenn wir diese Versprechen nicht einlösen könnten. Darauf sollten wir Protestler uns konzentrieren. Und wenn ab jetzt von &amp;quot;Ach, nur Protest!&amp;quot; die Rede ist - wir wissen ja, dass es völlig geflauscht gemeint ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Viva la Flotilla!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Politik, </dc:subject>
    <dc:date>2012-04-23T07:28:04Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/47-guid.html">
    <title>Grass bei Beichtvater Iran</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/47-Grass-bei-Beichtvater-Iran.html</link>
    <description>
    &lt;blockquote&gt;Ich habe das Gedicht von #Grass einmal aufgeschraubt und nachgesehen, was drin ist.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;So twitterte Frank Schirrmacher am 4. April, ein paar Stunden nach der Veröffentlichung von Günter Grass&#039; &amp;quot;Was gesagt werden muss&amp;quot;. Und der Titel hätte zu &lt;a title=&quot;Interpretation - Was Grass uns sagen will&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/eine-erlaeuterung-was-grass-uns-sagen-will-11708120.html&quot;&gt;Schirrmachers Analyse&lt;/a&gt; tatsächlich weitaus besser gepasst als zum Gedicht selbst. Denn was in der Analyse zu Tage gefördert wird, ist meiner Ansicht nach ein Lehrstück über versteckte Untertöne.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich muss zugeben, dass ich den ersten Antisemitismus-Vorwürfen gegen Grass noch mit Unverständnis im Twitterstrom beim Vorbeilaufen zusah. Nach zweimaligem Lesen konnte ich von Antisemitismus noch nicht viel erkennen. Meine erste Idee war das Entknoten dieser künstlich in Gedichtform gepackten Sprache. Ich wollte einfach nur zusammenfassen. Oberflächlich. An ein Aufschrauben dachte ich nicht - und wäre auch sprachlich und historisch nicht in der Lage dazu gewesen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;So schrieb ich einen kurzen Text, &lt;a title=&quot;Das Gedicht von Grass aus Gedichtform befreit&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.twitlonger.com/show/gq5lrb&quot;&gt;quasi eine Übersetzung des Grass-Gedichts&lt;/a&gt;. Daraus zieht man statt Antisemitismus eher die Unterstellung eines Vernichtungsschlages oder die Verdrehung von Tatsachen. Das könnte man dann diskutieren und sich darin verlieren. Doch Frank Schirrmacher hat zu diesem Zeitpunkt bereits die Schrauben des Gedichtgehäuses entfernt, die Ummantelung geöffnet und zeigt, was wirklich diskussionswürdig ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das was er sieht, nennt er dann zurecht &amp;quot;bestürzend&amp;quot;: Günter Grass verwendet scheinbar harmlose Worte in einem Kontext, der diesen Worten eine zweite Sinnebene gibt. Wenn meine Zusammenfassung die erste - oberflächliche - Sinnebene darstellt, zieht Schirrmacher diese Worte mit ihren &amp;quot;neuen&amp;quot; Bedeutungen hervor:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wir als &amp;quot;Überlebende&amp;quot;. (Rollentausch mit Holocaust-Überlebenden)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wir als &amp;quot;Fußnoten der Geschichte&amp;quot;. (Anspielung auf Rede Charlotte Knoblochs bei Gedenkfeier, in der sie die Gefahr ansprach, dass Opfer des Holocaust zu Fußnoten der Geschichte werden.)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&amp;quot;Auslöschung eines Volkes&amp;quot;. (Gemeint ist Iran, assoziierter Rollentausch mit Judentum)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Seine &amp;quot;Herkunft als Makel&amp;quot;.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Gerade bei der Benennung des letztes Ausdrucks, den man im Gedicht &amp;quot;einfach so&amp;quot; auf das Schweigenmüssen des Deutschen bezieht und so stehen lässt, sollte einem fast schwindelig werden, was Grass hier auf so subtile Weise im Innenleben des Gedichts verbaut hat.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Er entwendet Worte und Ausdrücke aus dem Zusammenhang des Holocaust und stellt sie in einen neuen Kontext. Wenn man die Schuld des Deutschen als einen Makel bezeichnet, ist das eine Sache. Wenn man als preisgekrönter Schriftsteller allerdings das Wort &amp;quot;Herkunft&amp;quot; in diesem größeren Zusammenhang verwendet, weiß man, was man da tut. (Siehe Schirrmachers Analyse dazu!)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Damit steht nun das Gedicht nicht mehr nur als Zeigefinger auf einen möglichen Angriff Israels oder als Verwechslung von Ursache und Wirkung einer zukünftigen Entwicklung zwischen Israel und Iran da. Viel schlimmer ist das Gedicht nun der Versuch, sich selbst durch unterschwellig eingebaute Schlüsselworte reinzuwaschen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube nicht, dass man als Deutscher Israel nicht kritisieren darf. (Man mag als Deutscher die Verpflichtung haben, bei manchen Themen mehr Energie in die sprachliche Abwägung einbringen zu müssen, wenn es um Themen zum Holocaust oder zum Judentum geht. Das ist aber hier nicht gemeint. Es geht um die Kritik gegenüber Israel.)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aber selbst wenn es so wäre, dass man als Deutscher bei Kritik gegenüber der israelischen Regierung, der israelischen Politik zurückhaltender auftreten müsste, so würde auch das keinesfalls den Deutschen als Opfer in einer Dimension der Opfer des Holocaust machen. Und genau diese Assoziation deutet sich im Gedicht an.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Um zu sagen, was Grass tatsächlich für eine Zielsetzung hat, weiß ich zu wenig über ihn und sein Gesamtwerk. Vermuten würde ich, dass es ihm erst einmal nur um sein eigenes Gewissen geht. Die Schuld schnürt ihm die Luft ab. Doch auf diese Weise darf er sein Gewissen nicht erleichtern. Er dürfte es nicht unterschwellig tun. Er müsste unverschlüsselt und offensichtlich schreiben - und er dürfte es nicht unter dem Deckmantel eines völlig anderen Themenkomplexes tun.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der Iran nimmt dabei nämlich nur zu gerne die Beichte von Grass ab. Nur steckt unter dieser Kutte kein Priester, sondern im besten Fall ein verkleideter Mitschüler, der den Inhalt der Beichte für sich zu nutzen wissen dürfte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Kultur, </dc:subject>
    <dc:date>2012-04-05T10:28:51Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/46-guid.html">
    <title>Individuelle Meinung oder Gesamtmeinung?</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/46-Individuelle-Meinung-oder-Gesamtmeinung.html</link>
    <description>
    Das Thema verfolgt mich bereits seit einem Zeitpunkt vor meiner Piraten-Zugehörigkeit. Es geht um die Unterscheidung von individueller Meinung einzelner Piraten und der verabschiedeten mehrheitlichen Meinung der gesamten Piratenpartei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktueller Aufhänger ist für mich der taz-Artikel über ein (unausgegorenes) Modell der Sozialpiraten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.taz.de/Piraten-und-das-Grundeinkommen/!90391/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.taz.de/Piraten-und-das-Grundeinkommen/!90391/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Themenangabe oberhalb der Überschrift ist schon etwas irreführend:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Piraten und das Grundeinkommen&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar wird unterhalb der Überschrift eigentlich klar definiert, dass es im Artikel nicht um die abgestimmte und verabschiedete Meinung der Piraten-Mehrheit geht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;... fordert eine Arbeitsgruppe der Piraten.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind also nicht DIE PIRATEN, die das im Text angerissene Modell verabschiedet haben. Es ist eine Arbeitsgruppe. Und es ist ein Modell. Wenn man den Artikel genau liest, steht nirgends, dass es DIE mehrheitliche Piratenmeinung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem erzeugt der Artikel bei Lesern - sogar vereinzelt bei Piraten - den Eindruck, dass das 440er-Modell der jetzige Stand der Piratenpartei beim Thema BGE ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, wir denken immer noch zuviel in Gruppen. Da nehme ich mich nicht einmal aus. Es steht ein Vertreter einer bestimmten Gruppierung vor einem Mikrofon und tönt seine Meinung und seine Ansichten in die Prärie. Ich beziehe die Aussagen des Gruppierungsangehörigen - weil ja beim Video unten in der Bauchbinde gerade seine Organisationszugehörigkeit steht - auf ... eben diese Organisation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu kommt, dass wir in den Medien beim politischen Diskurs meist nur Meinungen zu hören bekommen haben, die bereits offzieller Standpunkt einer Partei / Organisation war oder zumindest von einer größeren Gruppe innerhalb dieser Partei unterstützt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Basisdemokratie und Schwarmverhalten ist diese einfache Einordnung nicht mehr so leicht möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kommen wir davon weg?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, das dauert lang und erfordert einfach Fingerspitzengefühl. Und zwar nicht nur&amp;#160; - aber auch - seitens der Journalisten, die versuchen müssen noch mehr zu differenzieren. Sondern auch seitens der politisch Aktiven, die manche unausgegorenen Infos einfach nicht in die Presse posaunen sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat einfach nix mit Transparenz zu tun, wenn ich das Bild eines Teiges zeige, unter den gerade eine Eier-Mehl-Pampe gehoben wird. Die Pampe mag nicht nach kulinarischer Höchstleistung aussehen, sagt aber nichts über den fertigen Kuchen aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeigen wir den Weg zum fertigen Kuchen und geben zu, dass da noch weitere Zutaten reinmüssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Presse muss aber diesbezüglich ein paar Schritte auf uns zukommen und dieses Differenzieren deutlicher machen. Im Übrigen beziehe ich&amp;#160; mich nicht mal auf den oben verlinkten taz-Artikel, denn darin steht sehr deutlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Ganz zufrieden sind die Sozialpiraten mit ihrem Modell selbst noch nicht. Man suche noch nach „weiteren Finanzierungsquellen“, um ein höheres Grundeinkommen zahlen zu können, sagt Stützer. &amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heißt: So sieht der Teig momentan aus. Da fehlen noch Zutaten und außerdem muss er noch in den Ofen. Denn aufgebacken wird bei Piraten erst nach Abstimmung auf einem Parteitag. 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Politik, </dc:subject>
    <dc:date>2012-03-27T08:43:54Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/39-guid.html">
    <title>Menalto Gallery streikt nach Drupal-Pfad-Umzug</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/39-Menalto-Gallery-streikt-nach-Drupal-Pfad-Umzug.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;Die Vorgehensweise für den Umzug von Drupal (Version 6.x) in ein anderes Webserver-Verzeichnis liegt bei mir in meiner Wissensdatenbank. Das hat mir schon einiges an Zeit eingespart. Erstmals hatte ich jetzt einen Kunden, der innerhalb seines Web-CMS auch eine Bildergalerie integriert haben wollte.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Wahl fiel bei mir auf Menalto Gallery2, da dafür eine Drupal-Modul-Implementierung vorhanden war und mir diese Lösung als die bedienfreundlichste erschien.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wie so oft existiert bereits eine laufende Webseite, die nun um ein Web-CMS erweitert werden soll. Ich entwickle dabei in Ruhe an meiner Drupal-Installation und installiere Modul um Modul, bis das Teil durchgetestet und für einsatzbereit empfunden wird. Nach Kundenfreigabe geht es dann an den Umzug ins Wurzelverzeichnis des Webservers, um die vorherige Version der Webseite zu ersetzen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Mit Drupal funktionierte alles einwandfrei:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Cache leeren und Caching deaktivieren&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Entwickeltes Drupal auf dem Webserver ins gewünschte Verzeichnis kopieren / verschieben&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;.htaccess von Drupal auf richtige Verzeichniseinträge kontrollieren&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;In sites/default/settings.php den richtigen Pfad bei $base_url eintragen&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Hart gecodete Pfade in Templates (u.ä.) anpassen&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Cache reaktivieren&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;... Drupal läuft wie in der Testumgebung. Die Überraschung:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Bildergalerie zeigt nüscht: Seite nicht gefunden!&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ok, da kann man dann ja einfach mal in die Drupal-Administration sehen und findet dort eine Konfiguration für Gallery2 unter Site Configuration &amp;gt; Gallery Settings. Auf dieser Seite sieht alles erstmal nach ein paar Pfad-Errors aus. Also versuchen unter dem Reiter Install alles wieder hinzubiegen. Zuerst eine Seite, auf der man nix einstellen kann. Also bleibt nichts anderes als sich zu trauen auf &amp;quot;Reset &amp;amp; Restart&amp;quot; zu klicken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Leichte Verunsicherung, warum das nötig ist, aber man kann nun zumindest die Pfade eingeben. Man stellt alles ein, lässt die Tests durchführen und kommt irgendwann an den Punkt, die User zwischen Gallery und Drupal synchronisieren lassen zu müssen. Mach ich. Peng: Die Installation landet wieder bei Schritt 1, den Pfadeinstellungen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Super! Endlosschleife. Auch nach erneutem Versuch klappt es nicht und es beginnt wieder von vorn.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe das Modul &amp;quot;Gallery Profile&amp;quot; deaktiviert, habe die Installation auf der Gallery-Einstellungsseite nochmal durchgeführt, diesmal hat es geklappt und ich konnte das deaktivierte Modul wieder aktivieren.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Gallery läuft wieder ... dachte ich: Sämtliche in der Testumgebung eingefügten Bilder können nicht angezeigt werden. Sie werden einfach nicht gefunden. Die Pfade nachgesehen und festgestellt, dass es sich wohl um URL Rewrites handelt. Vermutlicher Fehler: Irgendwo liegt eine fiese .htaccess-Datei, die eigentlich während der Gallery-Reinstallation neu geschrieben hätte werden müssen, es aber nicht wurde.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Vermutung war richtig. Sowohl die .htaccess im Wurzelverzeichnis, als auch unter /sites/all/libraries/gallery2/ wurden beide bezüglich Pfadangaben im Zusammenhang mit URL Rewrites angepasst und die Bilder waren wieder auffindbar.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht hilft das dem einen oder anderen weiter.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Web-CMS, </dc:subject>
    <dc:date>2012-02-22T17:25:12Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/38-guid.html">
    <title>Sozial-liberale Piraten</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/38-Sozial-liberale-Piraten.html</link>
    <description>
    &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die SPD durchsucht - und bitter enttäuscht.&lt;br /&gt;Die Grünen durchwühlt - und nichts ist&#039;s gewesen.&lt;br /&gt;Die Linke beschnuppert - doch zu viel and&#039;res gefunden.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;So manchen hat Politik schon verraten.&lt;br /&gt;Mein Tipp ist: Es kann nicht schaden,&lt;br /&gt;Schau geschwind zu den sozial-liberalen Piraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Kurzer Einfall, musste hier rein! &lt;img src=&quot;http://www.invidea-media.de/krealyt/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Vom Stil aber schon irgendwie wie Parteipropaganda aus einem Land vor unserer Zeit.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Politik, </dc:subject>
    <dc:date>2012-02-17T15:45:25Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/37-guid.html">
    <title>BranchOut als Karrierenetzwerk innerhalb von Facebook</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/37-BranchOut-als-Karrierenetzwerk-innerhalb-von-Facebook.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;Ein Kontakt innerhalb von Facebook hat mir gerade eine Anfrage geschickt, ich solle doch mal BranchOut ausprobieren. Ein kurzes Einführungsvideo beschreibt BranchOut als unvergleichbaren Karrieremotor - mehr erfahre ich darüber aber nicht.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Datenzugriff&lt;br /&gt;&lt;/h3&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ein schneller und unüberlegter Klick würde für das Programmchen Zugriff auf zahlreiche meiner Daten erlauben:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Alle öffentlich gemachten Infos - egal, nur zu!&amp;#160;&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wohnort, Ausbildung, bisherige Arbeitgeber - naja, bin Freiberufler - sind also keine Geheimnisse&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Infos, die andere mit mir teilen: Aktuelle Städte, Ausbildung bisherige Arbeitgeber - darüber schreibe ich gleich!&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Erlaubnis zum Senden von Emails&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das einzig Problematische, das ich schonmal in der Datenanforderung erblicke ist, dass sich &amp;quot;Infos, die andere mit mir teilen&amp;quot; so anhört, als würde ich hier den Zugriff auf diejenigen Daten meiner Kontakte erlauben, die meine Kontakte mit mir teilen. Es klingt für mich zumindest genauso. Oder sind mit dem Ausdruck &amp;quot;die andere mit mir teilen&amp;quot; lediglich öffentlich geteilte Infos gemeint? Ich mutmaße: Nein!&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Diese Unsicherheit alleine würde eigentlich reichen, um den Dienst abzulehnen, ohne dass ich den weiteren Nutzen von BranchOut untersuchen müsste. Das was jetzt kommt ist nicht mehr so tiefgreifend, sondern erklärt nur noch zusätzliche Bedenken bzgl. Facebook als Karriereplattform.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Facebook privat oder Facebook beruflich&lt;/h3&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Nutzer bei Facebook dürften inzwischen gelernt haben, dass persönliche Daten heikel sind. Wenn man schon gedankenlos Dinge über sich ins weltweite Netz stellt, dann zumindest die Kontrolle darüber bewahren. (Ob das überhaupt geht, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://netzpolitik.org/2011/illusionen-der-kontrolle-ein-kritischer-blick-auf-den-technischen-datenschutz/&quot;&gt;kann man anderswo nachlesen&lt;/a&gt;.)&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Kontrolle bewahren heißt, Einträge nur an Kontakte freigeben und auch Fotos für die Öffentlichkeit sperren.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wer Facebook ausschließlich beruflich nutzt und zig-mal überlegt, welche Infos er darin mitteilt, kann eigentlich aufhören zu lesen. Sofern man aber Facebook als Privatdatenwiese nutzt, gilt das folgende.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Fleißig wird sich mit Freunden über die letzten Parties unterhalten, seine Stammtischreden durch das Netzwerk gejagt oder einfach nur darüber gesprochen, wann man mit wem dieses Jahr in den Urlaub fährt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das ist privates Umfeld. Jetzt kommt aber ein Werkzeug namens BranchOut daher, das so perfekt seine Arbeit im Bereich Karriereförderung machen kann, wie man es sich nur vorstellen kann. (Ich weiß übrigens nicht, ob es seine Arbeit perfekt macht, denn ich hab&#039;s mir noch nicht angesehen, siehe Abschnitt unter der ersten Überschrift dieses Eintrags.)&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Güte des Werkzeugs ist egal. Sobald man innerhalb eines überwiegend privat genutzten Netzwerks plötzlich Leute ins Netzwerk holt, die aus dem eigenen beruflichen Umfeld kommen, kann man schnell Probleme bekommen. Es ist egal, ob BranchOut die privaten Inhalte von den Geschäftskontakten fernhält (&lt;a href=&quot;http://ktcdigital.com/2012/02/facebook-app-branchout-should-you-be-branching-out/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;was es übrigens tatsächlich tun soll nach Auskunft eines Mitarbeiters&lt;/a&gt;). Es ist auch vollkommen wurscht, dass man eventuell darüber ein super Jobangebot bekommen wird (das bekommt man dann über andere Dienste auch). Denn eines wird zum Problem:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Eine Kommunikation ist entweder privat oder beruflich. In unserer Gesellschaft herrscht eine Trennung dieser beiden Lebensbereiche. Das äußert sich dadurch, dass man sich bei Bewerbungsgesprächen anders benimmt als auf privaten Partys. Man versucht seriöser zu wirken (meistens seriöser als man eigentlich ist). Zu allem Übel wird im Berufsumfeld auch schonmal auf die Kleidung geachtet, die so gar nicht der Weggehkleidung gleichen möchte.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ob das schön oder nicht schön ist und dass der Personaler auch irgendwann mal besoffen in einer Cocktailbar hängt, kann man irgendwo ausdiskutieren. Es ändert nämlich nichts an der Tatsache, dass der wieder nüchterne Personaler trotzdem seine Entscheidung im Zweifelsfall an weißen Socken und unrasiertem Gesicht festmachen wird.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aber wie kommt&#039;s dazu, dass er Details rauskriegt, die doch so perfekt im Privatbereich von Facebook versteckt sind? Da braucht es nicht einmal einen Softwarefehler, damit das passiert. Man lernt also über BranchOut einen Personaler oder einen möglichen Geschäftspartner kennen und tauscht Nachrichten aus über mögliche Jobs und über Erfahrungen. Beim ersten Austausch ist noch nix dabei aber man bleibt in Kontakt - vorerst über BranchOut. Und nach einem halben Jahr schickt der findige Personaler eine Kontaktanfrage über Facebook, weil er ja jetzt einen interessanten Job hätte. Wer wird denn da Nein sagen?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und hab-ichs-nicht-gesagt verschwimmt schon Beruf und Privates bei Facebook. Wer da jetzt noch trennen möchte, mit wem man was teilt, der muss sich mit den Facebooklisten schon sehr gut auskennen und diesen schon äußerst stark trauen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Mein Tipp: Privat und beruflich trennen. Solange Facebook unberechenbar im Bezug auf das Handling der Daten hat und solange solche Anfragen für Datenfreigabe kommen, die sich auf unsere Kontakte beziehen, ist Facebook tabu für alles was über Privates hinausgeht. Dafür gibt es spezialisierte Plattformen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;BranchOut würde für mich erst dann interessant, wenn ich wirklich absolut vertrauenswürdigen Einblick in die Arten der geteilten Daten hätte, wie die Anbindung zu Facebook erfolgt usw. Und selbst dann würde ich als Jobinteressent meine potentiellen Arbeitgeber unnötigerweise auf meinen privaten Datenpool bei Facebook aufmerksam machen. Muss ja nicht sein. Sollen selbst danach suchen!&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Als Schlussgedanke vielleicht folgendes:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;direction: ltr;&quot;&gt;Eigentlich sollte ja im Netz sowieso nix drinstehen, was man nicht mit &lt;br /&gt;
dem Megaphon über den Marktplatz plärren würde - bei laufenden &lt;br /&gt;
BBC-Kameras - zur besten Sendezeit. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Datenschutz, </dc:subject>
    <dc:date>2012-02-17T11:32:50Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/36-guid.html">
    <title>E-Government aus soziologischer Sicht</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/36-E-Government-aus-soziologischer-Sicht.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;Dieser Eintrag fasst vorab ausschließlich den Beitrag &amp;quot;Sociological Reflections on E-government&amp;quot; von Maria João Simões zusammen. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.thinkmind.org/index.php?view=article&amp;amp;articleid=icds_2012_2_20_10116&quot;&gt;Der Beitrag (hier abrufbar)&lt;/a&gt; wurde auf der Konferenz ICDS 2012 - Sixth International Conference on Digital Society eingereicht. In einem zweiten Teil möchte ich Aspekte zum Thema Bürgerbeteiligung herausnehmen und kurz meine Gedanken dazu formulieren.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Sociological Reflections on E-Government von Maria João Simões&lt;/h3&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Autorin nennt als Motivation für das Verfassen des Beitrags die fehlende Betrachtung von E-Government aus soziologischer Sicht. Die meisten Arbeiten seien bisher überwiegend aus IT-Sicht verfasst. Da das zu betrachtende Feld aber ein interdisziplinäres Problem darstelle, sei eine Beschäftigung durch andere wissenschaftliche Gebiete unerlässlich.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Mit einer These steigt Simões in ihre Betrachtung ein:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;E-Government lässt sich als Thema nicht von der Ausgestaltung der Staatsbürgerschaft trennen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Diesen Aspekt erweitert sie mit einer Klarstellung, dass nämlich E-Government allgemein &lt;strong&gt;verschiedene Formen&lt;/strong&gt; annehmen kann, ebenso wie auch die Regierung eines Staates: Wenig oder stark demokratisch geprägt. Und selbst diese beiden Formen können verschiedenartig ausgeformt sein. So ist es äußerst wichtig, dass man die Art von Staat, sowie Staatsbürgerschaft vorab definiert, die man für das Thema E-Government zu Grunde legt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h4&gt;Passive vs. aktive Staatsbürgerschaft &lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dabei werden zwei Extreme definiert, die dazwischenliegenden Zwischenformen werden bewusst nicht betrachtet: &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Passive Staatsbürgerschaft: Liberales Umfeld, umfangreich Bürgerrechte, Politik als Sache des Staates in persona von Experten und Politikern, Beteiligung des Bürgers als Wahl zwischen vorgefertigten Alternativen&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Aktive Staatsbürgerschaft: Bürger als Mitglied einer politischen Gemeinschaft mit aktiver Beteiligung als Teil des Alltäglichen&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Voraussetzung für eine aktive Staatsbürgerschaft&lt;/strong&gt; sei die Motivation zur politischen Teilhabe, was vor allem über die Erkenntnis gehe, dass Politik umfassender Teil des eigenen Lebens sei. Gerade im regionalen und lokalen Umfeld biete sich die Chance, diese Verbindung von Politik und unmittelbarem Umfeld bewusst werden zu lassen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin sei der ungehinderte Zugang zu Information [und Wissen] Voraussetzung zur Ausübung aktiver Staatsbürgerschaft. Doch auch die Art der Information sei entscheidend. Es gehe vorwiegend um Informationen, die sich auf die Probleme der Bürger bezieht. Dahingehend sei auch der Kontext, die Belegbarkeit der zur Verfügung gestellten Informationen und die Darstellung der Folgen von politischen Entscheidungen zentrale Aspekte.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h4&gt;Kommunikationsmodelle bei E-Government &lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Während bei passiver Staatsbürgerschaft die Kommunikation zwischen Bürger und Regierenden eher eine einseitige ist, müsse bei aktiver Staatsbürgerschaft eine bidirektionale Kommunikation aufgebaut werden. Folgende fünf Schritte nennt Simões für einen möglichen Ablauf dafür:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Anfrage BÜRGER an POLITIKER&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Rückmeldung POLITIKER an BÜRGER mit Hinweis über weiteren Verlauf&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Mögliche Antwort oder Ausdruck weiterer Erwartungen von BÜRGER an POLITIKER&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Politische Aktion oder Information über Nicht-Aktion durch POLITIKER an BÜRGER&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;(Anmerkung: Die Autorin teilt Punkt 4 in ihrer Arbeit in zwei sich gegenseitig ausschließende Punkte auf.) Die Autorin schließt dabei eine Erweiterung dieses Modells ausdrücklich nicht aus, sondern bezeichnet diese Schritte lediglich als die Basis einer bidirektionalen Kommunikation zwischen Bürger und Regierenden.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Neben dieser vertikalen Kommunikation beschreibt die Autorin auch die Notwendigkeit einer horizontalen: Kommunikation von Bürgern untereinander. Dabei sei zu beobachten, dass durch rege Debatten regelmäßig Gruppenbildungen (auch wechselnde) stattfinden und Ansichten umgewertet und umformuliert werden können. (Anmerkung von mir: Denke grad an LiquidDemocracy.)&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Form der Staatsbürgerschaft definiert das Aussehen eines E-Government-Systems.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h4&gt;Zuviel technische Herangehensweise - zu wenig Soziologie?&lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bisherige Ansätze für E-Government-Lösungen seien zu sehr aus technischer Sicht entwickelt worden (Infrastruktur und Softwarearchitektur). Stattdessen müsse das Zusammenspiel zwischen Gesellschaft und Technologie untersucht werden.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ziel sei etwas in der Art&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bei E-Government &lt;/em&gt;geht es mehr um Government als um das &amp;quot;E&amp;quot;.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Zwar sei eine Auswahl von technischen Lösungen wichtig, allerdings macht dies noch längst nicht E-Government aus. Man könne technische Werkzeuge (wie Web 2.0) sowohl für horizontale als auch vertikale Kommunikation einsetzen. Jedoch sei damit längst nicht das Problem der Aktivierung der Bürger gelöst. Altbekannte Probleme einer passiven Staatsbürgerschaft müssen auf dem Weg zu einer aktiven Staatsbürgerschaft überwunden werden:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Politiker fühlen sich als alleinig legitimiert Bürgermeinungen zu vertreten&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Bürger bleiben bei der turnusmäßigen Wahl von Volksvertretern in der Passivität hängen&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Bürger fehlt der Glaube daran, etwas ausrichten zu können&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Autorin zitiert einen Verantwortlichen einer portugiesischen Gemeinde, der wegen der politischen Passivität der meisten Bürger vorerst nicht auf technische Lösungen, sondern auf persönliche Treffen zur Realisierung von politischer Teilhabe setzt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Abschließend stellt Simões noch einmal vor, welche Bereiche von der Auswahl eines bestimmten Teilhabemodells betroffen sind:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Art der Informationen, die den Bürgern zugänglich sind&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Services, die verfügbar gemacht werden&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Kommunikationsmodelle&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Intensität und Häufigkeit der Interaktion zwischen Regierenden und Bürgern&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Flexible Entscheidung über Intensität der Beteiligung&lt;/h3&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Maria João Simões thematisiert in ihrer Arbeit stark die aus ihrer Sicht falsch gesetzten Schwerpunkte bei der Herangehensweise an E-Government. Ich glaube zu verstehen, was sie mit zu technischer Herangehensweise meint und gebe ihr zumindest insofern recht, dass ich eine Entwicklung von E-Government als politisches Werkzeug aus mehreren Fachgebieten heraus ebenfalls als äußerst wichtig erachte.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem möchte ich kurz ein paar Gedanken zu einem anderen Schwerpunkt teilen: Der Ausgestaltung der politischen Teilhabe.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h4&gt;Zusammenspiel von passiver und aktiver Teilhabe &lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Simões unterscheidet sehr schön zwischen passiver und aktiver Teilhabe, wobei die Passivität hier nicht zwingend als absolutes Nichteinbringen zu sehen ist. Schon eher entspricht passive Bürgerteilhabe in ihrem Sinne der repräsentativen parlamentarischen Demokratie im Verständnis unserer westeuropäischen Staaten: Alle paar Jahre seine Kreuzchen abgeben und damit nicht Einzelentscheidungen treffen, sondern eher über Paketvorschläge entscheiden und dann eine unidirektionale Kommunikation von Regierenden zu Bürgern aussitzen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Nun ist damit eine nicht zu geringe Anzahl von Bürgern zwar zufrieden und würde sagen: &amp;quot;Gottlob muss ich nicht über noch mehr entscheiden, wozu haben wir denn die Zunft der Politiker?&amp;quot; Jedoch lässt sich nicht unter den Tisch kehren, dass moderne Demokratie im 21. Jahrhundert doch eine andere Form haben sollte.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;So wie die Autorin aktive Teilhabe bzw. Bürgertum und ein dafür nötiges Kommunikationsmodell beschreibt, könnte das durchaus eine Grundlage für die Einrichtung einer Sammlung von Werkzeugen für politische Aktion seitens der Bürger sein. Ist das aber mit der Gruppe der passiv bleibenden vereinbar?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;h4&gt;Demokratie im Fluss&lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Inwiefern ist die Abgabe einer Stimme oder der Ausdruck einer politischen Entscheidung bzgl. einzelner Sachthemen verpflichtend? Kann man Aufteilen zwischen politisch passiven und politisch aktiven Bürgern? Können die Passiven weiterhin Entscheidungspakete wählen? Welche Rolle spielen dann die Entscheidungen des aktiven Bürgertums?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich denke, eine Beschäftigung mit dem Konzept von &lt;a target=&quot;&lt;u&gt;blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Liquid_Democracy&lt;/u&gt;%28Verein%29&quot;&gt;Liquid Democracy&lt;/a&gt; hilft diesbezüglich durchaus weiter. Dort spielt der fließende Übergang von reiner Entscheidungsdelegation hin zu einer teilweise delegierten und teilweise selbst wahrgenommenen Entscheidungmacht eine zentrale Rolle.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wenn dieses Konzept alle Bürger - unabhängig ob eher passiv oder stark aktiv - in den politischen Prozess einzubinden vermag, sollte dies ein verfolgenswertes Konzept sein. Jeder Bürger mag zu bestimmten Themen etwas mehr oder etwas weniger aktiv werden wollen. Und das sollte legitim sein.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ebenso sollte beachtet werden, dass nicht eine Diktatur einer bzgl. eines bestimmten Themas unaufgeklärten Mehrheit gesellschaftlich gefährliche Entscheidungen trifft. Was mich hierbei aber optimistisch stimmt, ist ein weiterer Aspekt, den auch Maria João Simões bereits genannt hat: &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Deliberative_Demokratie&quot;&gt;Deliberative Demokratie&lt;/a&gt; (sorry, dass ich hier nur einen Wikipedia-Link setze).&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, dass wir noch einiges an Arbeit bzgl. der Ausgestaltung dieser Gesichtspunkte haben. Ich denke aber auch, dass es Zeit ist sich jetzt auf den Weg zu machen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Politik, </dc:subject>
    <dc:date>2012-02-15T19:56:43Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/23-guid.html">
    <title>STEREOSTONED Debutalbum ist raus</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/23-STEREOSTONED-Debutalbum-ist-raus.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;CD eingelegt und STEREOSTONED zeigt die Richtung: Im Laufe des Debutalbums STAY SEXY wird dem Hörenden nicht die Möglichkeit gegeben passiv Hörender zu bleiben, sondern wird Lied für Lied zu einem aktiv musikalisch Teilnehmenden transformiert. Das äußert sich in der Praxis dermaßen, dass Körperteile nicht mehr ausschließlich vom Willen des Tonkonsumenten gesteuert werden, sondern primär von der akustischen Wucht der Oberpfälzer.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Für dieses Körperempfinden gibt es auch einen Namen und den hat sich die Band verdient: Man ist beim Hören dieser Musik sozusagen STEREOSTONED. Mit körperschädlichen Drogen hat dies wenig zu tun - obgleich Suchtgefahr bestehen soll. - Hört man!&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Christoph, Hermann, Jan und Kai fordern also: &amp;quot;Stay sexy!&amp;quot; Und wer&#039;s noch nicht ist, dem ist zu versprechen: Höre und werde!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Beim ersten Song - Never together - wird klar: Die brauchen sich nicht zu verstecken. Das Werk hat Potential. Da pumpt ein sauber- rhytmisches Gitarrenriff durch die Röhre. Wer meint, er könne beim zweiten Song - Crappy Game - durchatmen, hat sich vermeint: Hier zeigen auch die anderen Bandmitglieder, dass sie mitsingen können.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und mittendrin in diesem Song springt der Funk (ohne &amp;quot;e&amp;quot;) über. Sozusagen als Wegbereiter für Song 3: Superstar. Hört euch da mal das Arrangement zwischen Bass und Gitarre in den Strophen an. Gefällt!&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Magnum 45&amp;quot; heißt der vierte Song der Runde. Ok, hier kann man am ehesten mal in sich gehen. Was aber nicht heißen soll, dass ich enttäuscht wäre: Es ist ein großartiges und meiner Ansicht nach fast hymnisch rübergebrachtes Stück. Mit dem fünften Stück &amp;quot;Silvermine&amp;quot; wird die erste Verschnaufpause gewährt - die dauert aber nur bis Refrain, bei dem man dann wieder mit akzentuiertem Kopfnicken die Perkussion als funktionierend bestätigt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Damn! Das ist nicht nur der nächste Songtitel, sondern auch der erste Kommentar, der einem beim Hören des Beginns des Songs einfällt. Ein mitziehender Funkteppich, der später vom Bass aufgenommen wird und damit die spielerische Kreativität der Band zeigt. Damn it, was soll da jetzt noch kommen?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Break your Balls&amp;quot;, gibt STEREOSTONED zur Antwort und ohne weiterzureden, lassen sie einen Wummer aus den Boxen schallen. Wieder zeigt Jan, dass Funk nicht nur durch Zupfen oder Schlagen entsteht, sondern auch in den Vocals lebt. Und es klingt fast so, als wollten sie mit dem Text nicht nur irgendeinen Song mit Worten füllen, sondern einen allgemeinen Pakt besiegeln:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;This is not for fun!&lt;br /&gt;The struggle has just begun.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Meiner Ansicht nach sind Song 6 und 7 mit einschließlich diesem folgenden - &amp;quot;Burn tonight&amp;quot; - ein musikalischer Hattrick: Die stärkste Passage des Albums für mich. Und wer auf irgendeiner Internetplattform probehören möchte, dem seien Nummer 6 bis 8 vor allem ans Herz gelegt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Burn tonight&amp;quot; ist dabei für mich der Inbegriff vom STEREOSTONED-Sound. (Die Band möge mich bestätigen oder auch steinigen, ich bleibe so oder so dabei.) Was passiert hier mit Percussions ab Minute 3? Das geht wie Sau und hört nicht auf. Die Lok arbeitet unaufhörlich und man freut sich auf die Zielgerade des Gesamtwerks.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Say die&amp;quot; hat musikalisch Ähnlichkeiten zum ersten Song, mixt aber stilistisch nochmal gehörig eine andere Würzmischung unter. Was ist zum Abschlusssong &amp;quot;Empty Roads&amp;quot; zu sagen? Nun, er ist fantastisch als Abrundung geeignet: Wer ausschließlich Geschwindigkeit und Power möchte, wird hier nicht fündig. Allerdings ist die balladenartige Umsetzung ein weiterer Beleg für die Vielseitigkeit der Band.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und während man meinen könnte, beim Hören fährt man wirklich über Empty Roads, schockiert das Ende mit arabischen Tonfolgen dann doch etwas: Bin ich etwa zu weit gefahren? - Nö, Du wurdest nur ge-STEREOSTONED ... &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Musik, </dc:subject>
    <dc:date>2012-01-27T07:57:03Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/21-guid.html">
    <title>Informationsbefreiung und Bewegt.Bild.Befreiung</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/21-Informationsbefreiung-und-Bewegt.Bild.Befreiung.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;ANMERKUNG: &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Dieser Eintrag bezieht sich überwiegend auf ein momentan auf Eis liegendes Projekt: &lt;a href=&quot;http://Bewegt.Bild.Befreiung&quot;&gt;Bewegt.Bild.Befreiung.&lt;/a&gt; Deshalb wurde dieser Eintrag zur Verallgemeinerung leicht verändert.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wenn man Internetinhalte in die Realwelt befördern möchte - sozusagen Online und Offline zu verschmelzen -, dann ist das doch eigentlich eine Art Informationsbefreiung: Die Freilassung der im Internet befindlichen Informationsmassen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wie hat man sich das vorzustellen? Ich stehe in meiner Lieblingsstadt vor meinem Lieblingsdom und stelle einem unscheinbaren Gerät die Frage: &amp;quot;Wann wird dieser Dom wohl erbaut worden sein?&amp;quot; Das Gerät holt Infos aus dem Netz und gibt mir die korrekte Antwort.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich brauche kein unhandliches, schwer zu tragendes Gerät mit einem Internetzugang (möglichst Wireless und hoffentlich ohne Zugangsschutz), sondern ich gehe noch viel unsichtbarer online. Ich merke quasi gar nicht, über welchen Weg ich die Infos erhalte.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Informationsbefreiung.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;del&gt;Nun gut, aber was hat dies jetzt mit &lt;a href=&quot;http://Bewegt.Bild.Befreiung&quot;&gt;Bewegt.Bild.Befreiung&lt;/a&gt;&amp;#160; zu tun? Dieser Weblog muss doch jetzt nicht etwa umbenannt werden?&lt;/del&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;del&gt;Ich denke: Nein.&lt;/del&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;del&gt;Mein Gedankengang funktioniert so: &lt;/del&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Vor Zeiten des Internets gingen wir durch eine reale Welt und haben überall sich bewegende Bilder erfasst. Ausnahmen waren immer schon bestimmte Medien: Zuerst Druckerzeugnisse und später eben statische Internetseiten. Der Rest war animiert - real-animiert.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Seitdem sich das Internet nun entwickelt, hat es gelernt sich zu bewegen: Videos wurden integriert, interaktive Nutzeroberflächen bewegen sich je nach Aktion des Konsumenten etc.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Jedoch sind diese Animationen eingesperrt in das untragbare oder auch mobile Gerät - Laptop, Computer, Handy etc. Wie in einem Gefängnis können wir als Konsumenten diese Inhalte nur erfahren, wenn wir quasi auf Besuch kommen und uns vor das Gerät setzen / es vor uns halten.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir diese bewegten Informationen nun so in unsere reale Welt integrieren, dass so eine festgelegte räumliche Umgebung nicht nötig ist, haben wir die Informationen befreit. Und diese Informationen sind bewegte Informationen. Und wenn wir über statische Webseiten sprechen, so werden diese statischen Informationen auf bewegte Art in die Realwelt eingebaut - z.B. durch Audioausgabe.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Im Prinzip führen wir diese Informationen der bewegten - unserer natürlichen Erlebensweise entsprechenden - Form zu.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das ist der geschlossene Kreis von Informationsbefreiung zu Bewegt.Bild.Befreiung. Wir werden dies&lt;del&gt;es Projekt&lt;/del&gt; also im Sinne von verschiedenen Informationsarten verstehen und nicht nur im Sinne von Videos. Bewegt.Bild.Befreiung&amp;#160; hat immer etwas mit der Verbindung von Online und Offline zu tun. Das Verbundene werden Videos aber auch statische Texte sein, die der gelebten, animierten und bewegten Welt zugeführt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Technosophie, </dc:subject>
    <dc:date>2011-05-01T14:46:35Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/20-guid.html">
    <title>Moodle-Dienstleistungen</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/20-Moodle-Dienstleistungen.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;Seit nunmehr einem Jahr (Stand April 2011) bin ich hauptverantwortlicher &lt;a title=&quot;MOODLE&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.moodle.org/&quot;&gt;Moodle&lt;/a&gt;-Administrator und medientechnischer Leiter für E-Learning-Aktivitäten an der Hochschule Deggendorf.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Da ich während dieser Zeit immer wieder mal von &amp;quot;Moodle-Kollegen&amp;quot; um Rat gefragt wurde und die ein oder andere Veranstaltung zum Thema Moodle durchgeführt habe, möchte ich noch in diesem Jahr mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema Moodle-Administration starten.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ob das ganze ein Workshop oder vermehrt Diskussionscharakter haben wird, bestimmen die Teilnehmer. Sobald konkretere Infos vorliegen, werden diese hier zu finden sein.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ansonsten einfach &lt;a title=&quot;Email an Manuel Ziegler&quot; href=&quot;mailto:mziegler@invidea-media.de&quot;&gt;mir mailen&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Unternehmen, </dc:subject>
    <dc:date>2011-04-30T18:31:40Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/19-guid.html">
    <title>Bewegte Bilder befreien - woraus?</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/19-Bewegte-Bilder-befreien-woraus.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;Sie sitzen doch nirgends fest - oder wer hat sie eingesperrt?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Frage ist, wo wir momentan Bewegtbild konsumieren: Im Netz. Im TV. Mobil?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wie finden wir diese Videos? Wer sagt, was wann wie laufen soll?&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Meine These ist, dass Bewegtbildinhalte durchaus eingesperrt sind hinsichtlich der Tatsache, dass wir als Konsumenten nicht frei entscheiden können was wir in welcher Reihenfolge sehen wollen. Wir suchen umständlich nach der ein oder anderen Thematik, sehen ein abgeschlossenes vorab definiertes Video und suchen wieder weiter.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Nichts hilft uns dabei bewegte Informationen unterwegs zu erhalten, wo man sie braucht.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;del&gt;Diese abstrakten Überlegungen werden hier in Praxis umgesetzt. Ich bin ebenso gespannt wie alle Mitlesenden.&lt;/del&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dies soll erstmal nur als Grundüberlegung für ein Projekt dienen, das momentan auf Eis liegt: Bewegt.Bild.Befreiung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

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    <dc:subject>
    Technosophie, </dc:subject>
    <dc:date>2011-02-04T09:49:56Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/18-guid.html">
    <title>Das Zepter dem Betrachter</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/18-Das-Zepter-dem-Betrachter.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;Die Regel für die Definition von Bewegtbildinhalten war seit jeher, dass ein Hersteller das Format (inhaltlich und technisch) definiert und der Konsument die Inhalte eben so hinnehmen musste.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ein großes Ziel ist es, dies umzukehren. Um dies zu schaffen, muss einerseits der Hersteller die technischen Formate offenhalten bzw. mehr Flexibilität zulassen. Ein Problem ist hierbei, dass prinzipiell schon die einfachsten Gesichtspunkte sehr schwierig zu erfüllen sind. Eine Projektion auf Großleinwand setzt grundsätzlich schon eine hochauflösende Produktion voraus.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Je breiter die Einsatzmöglichkeiten sind, die durch die Produktion festgelegt sind, desto näher kommen wir unserem Ziel.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Neben den technischen Gesichtspunkten sind auch die inhaltlichen wichtig. Der Zuseher muss bestimmen, was wann in welcher Form zu ihm kommt. Dies kann die Anordnung von Bildern, die Reihenfolge oder noch weitere Punkte betreffen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Da bin ich mal gespannt, wie man das definiert, auflistet und dann vor allem umsetzt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Technosophie, </dc:subject>
    <dc:date>2011-02-03T20:36:35Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/16-guid.html">
    <title>Finden von Märkten für Freiberufler</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/16-Finden-von-Maerkten-fuer-Freiberufler.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;Wie oft hatte ich Ideen, die ich dann immer in einer Art Todo-Liste sammle und nach Priorität sortiere!? Dabei berechne ich die Priorität unter anderem mit einer übersichtlichen Formel mit den Variablen &amp;quot;Warum gerade jetzt?&amp;quot;, &amp;quot;Was springt dabei raus?&amp;quot;, &amp;quot;Wieviel Aufwand ist es?&amp;quot;, &amp;quot;Macht es denn auch Spaß?&amp;quot; und ähnliches.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das aber nur am Rande.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Diese Projekte nimmt man sich vor und es entstehen Dinge wie das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=5fhOz61QeoU&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Musikvideo Crazy Dayzz von CRUIZZEN&lt;/a&gt;, das Big-Screen-Movie-Project &lt;a href=&quot;http://www.spotblitz.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SpotBlitz &lt;/a&gt;oder meine Bedienbaren Produktbilder.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Oft sieht man sich nach der Erstellung eines ersten Proof-of-Concepts am Telefon hängen und Briefe schreiben, um interessierte Kunden zu gewinnen. Eigentlich ist dies ja schonmal grundsätzlich ein verkehrter Weg. Das klingt nämlich - wenn ich jetzt mal kritisch-ehrlich bin - so, als würde ich etwas realisieren, was mir grad in den Sinn kommt und versuche danach zu schauen, ob das jemand gebrauchen kann.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sollte der Relevanztest nicht vorher kommen? &amp;quot;Schau &#039;mer mal, was dort draußen gebraucht wird, nehmen die Dinge raus, die wir können und wir gucken, was uns davon am meisten interessiert.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich werd mich gleichmal an die Durchsicht meiner Todo-Liste machen, was nun noch übrigbleibt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Unternehmen, </dc:subject>
    <dc:date>2011-01-30T15:15:26Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/15-guid.html">
    <title>Slogan für stART11 gesucht</title>
    <link>http://www.invidea-media.de/krealyt/archives/15-Slogan-fuer-stART11-gesucht.html</link>
    <description>
    &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.startconference.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;stART&lt;/a&gt; ist eine Konferenz über Kunst, Kultur und Social Media. Momentan wird &lt;a href=&quot;http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/01/20/wir-suchen-den-slogan-der-start11/&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Slogan für stART11&quot;&gt;für die 2011er Auflage ein Slogan &lt;/a&gt;gesucht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mich für folgende drei Favoriten entschieden:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Transmedia Express&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;The Art of Storytelling&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;web-telling 2011&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der Gedanke des Transmedialen ist mir sehr wichtig: Da geht es nicht nur um nebeneinanderstehende Medienkanäle, sondern die &lt;a href=&quot;/bewegtbildbefreiung/archives/14-Transmedial-vs.-multimedial.html&quot;&gt;integrierte Nutzung von verschiedenen Kanälen über eine Geschichte&lt;/a&gt; hinweg. Ein Verweben von allem Vorhandenen. (Für mich geht das sogar über das Digitale hinaus und reicht bis in die analoge Realwelt hinein.)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Transmedia Express&lt;/strong&gt;: Da steckt Geschwindigkeit und Produktivität drin. Es schwingt aber auch dieses weltumspannende für mich mit: Transkontinental, transsibirische Eisenbahn - ich brainstorme. Und genau das bedeutet, dass dieser Slogan für mich viel Inspiration bereithält.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Definitiv mein Favorit!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;The Art of Storytelling &lt;/strong&gt;hat diese Breite nicht ganz. Trotzdem finde ich es wichtig, dass der Kunstaspekt nicht verlorengeht. Storytelling hat mit Kreativität zu tun, es geht um erfundene, erdachte Inhalte - das Künstlerische / Künstliche ist daraus nicht wegzudenken. Und das in einem technischen Umfeld: Wie toll unser Tätigkeitsfeld doch ist! &lt;img src=&quot;http://www.invidea-media.de/krealyt/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;web-telling 2011 &lt;/strong&gt;- diese Sache ist vielleicht die verständlichste meiner Auswahl für Außenstehende. Der Bezug zum Web ist verdeutlicht. (Obwohl mir das nicht so wirklich gefällt.) Mehr fällt mir dazu nicht ein.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt; Zwischenstand&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Momentan hinkt mein Favorit noch hinterher und es führt &amp;quot;stART11 - Die Kunst des Digitalen Erzählens&amp;quot; und &amp;quot;The Art of Storytelling&amp;quot;. Damit könnte ich durchaus leben. Ich freu mich auf die stART11. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>Krealyt</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Manuel Ziegler)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Technosophie, </dc:subject>
    <dc:date>2011-01-21T10:44:27Z</dc:date>
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